Hobby Modelleisenbahn 2


Hier soll der Aufbau der Anlage, insbesondee der unteren Ebene dargestellt werden.

Die Maße der Platte sind 120 x 240cm. Die ganze Platte soll im Raum beweglich bleiben. Sie erhällt daher nur 4 Beine und für den Teppichboden Metallgleiter. Trotz der geforderten Beweglichkeit soll sie stabil sein, damit sich Schienen und Landschaft nicht verziehen können, gleichzeitig soll das Gewicht der ausgebauten Anlage möglichst gering bleiben. Und da habe ich bereits einen Fehler gemacht. Die Außenmaße der Platte sind zwar 240 cm in der Länge, aber durch die seitlichen Tragebretter entfallen 2x1,6 cm, zusammen also 3,2 cm auf der nutzbaren Platte. Und das führte dann bei der technischen Umsetzung zu zunächst unerklärlichen Fragen und Problemen. Jetzt habe ich die Pläne angepasst.


Die Metallgleise wurden vorübergehend auf der Platte aufgebaut, damit die Planung nochmals überprüft werden konnte:

Bild "Hobbies:Panorama_untere_Ebene_im_Bau_1.jpg"
Die beiden Leisten links und rechts auf den senkrechten Tragebrettern sollen die obere Ebene (mit-)tragen. Sie befinden sich 19 cm über der unteren Ebene.  Mit der Platte für die obere Ebene sind es dann 20 cm Differenz.

Beim Bau der notwendigen Rampen und der angestrebten Gesamthöhe von 20 cm fiel mir die enorme Steigung auf, rd. 6 %, viel zu viel, wenn man den publizierenden Fachleuten glauben darf. Also alternativ planen! Wird die Gesamthöhe der unteren Ebene auf 16 cm begrenzt, komme ich mit 4 % Steigung hin, immer noch sehr großzügig bemessen. Aber wenn's die Technik verträgt, der Optik macht's nichts, denn außer mir soll ja niemand die untere Ebene erblicken.

Hier ein Blich auf den Ausbauzustand Ende Februar 2015. Die Rampen sind gebaut, die Gleise zum Teil verlegt.  Ein Teil der gebraucht gekauften M-Gleis-Weichen ist durchgetestet und bereits mit verlängerten Anschlusslitzen versehen. Auch sind bereits an fünf geraden Gleisen 5106 Gleisanschlüsse angelötet.
Die folgenden Bilder sind stereoscopisch (3-D-Aufnahmen) und farbanaglyphisch gespeichert. Sie können mit einer Farbbrille (rot/cyan) dreidimensional betrachtet werden.

Bild "Hobbies:2015_02_22_Schattenbahnhof_farbanaglyph.JPG"

Die weiteren vier Aufnahmen zeigen ein Relikt aus meiner Jugend, meine erste Modelllokomotive Märklin  81004, jetzt über fünfzig Jahre alt.

Bild "Hobbies:Maerklin_81004_3f_arbanaglyph_klein.jpg"  Eine analoge Lokomotive zusätzlich mit einem Handschalter zum Ändern der Fahrtrichtung.

Bild "Hobbies:Maerklin_81004_1grau_klein.jpg"

Es bleibt zu überlegen, den Motor durch einen Hochleistungsmotor zu ersetzen und die Lok mit einem Dekoder auszurüsten. So könnte sie auf der neuen Anlage, die digital gesteuert werden soll, mit den neuen Loks mitfahren. Durch ihr massives Metallgestell wird sie auch die übertriebenen Steigungen von 4 v.H. beherrschen können. Trotz der 40jährigen Lagerung lief die Maschine mit leichter Handunterstützung wieder an. Jetzt muss sie gereinigt und geölt werden, um zumindest analog ihre Runden drehen zu können. Bild "Hobbies:Maerklin_81004_6farbe_klein.jpg"
Bild "Hobbies:Maerklin_81004_2_anaglyph.JPG"

Bauzustand Ende März 2015, Rampen gebaut, Schienen und Weichen und Kabel verlegt:

Bild "Hobbies:unten_mit_Verkabelung_Panorama.jpg"
Die beiden Löcher bzw. Ausschnitte in der Platte mindern zwar auch das Gewicht der Gesamtanlage, sollen aber nur dazu dienen, im Notfall mit Kopf und Hand nach entgleisten oder festsitzenden Loks und Hänger zu schauen und die Schäden zu beseitigen. Da muss ich halt mal unter die Platte kriechen, was mir doch schwerfällt.

Die gesamte untere Ebene wurde in M-Gleisen von Märklin und ebay ausgeführt. Hauptkriterium hierfür war der Preis. Insbesondere die elektrischen Weichen waren bei ebay im Vergleich zu den modernen C-Gleisen sehr preisgünstig. Und was sagt die gemachte Erfahrung: Hätte ich mal bloss die Finger von dem alten Kram gelassen. Die Gleise stammten aus den verschiedensten Sammlungen, waren auch von den Produktionsjahren sehr heterogen. Zum Teil waren auch noch Drei-Schienen-Metallgleise dabei, wohl aus den 50er Jahren des letzten Jahrtausend. Die Schienenanschlüsse passten auch in der Höhe oftmals nicht. Zum Teil waren die Schienen vorher angeklebt oder zu fest angeschraubt gewesen. Andere hatten noch den Muff vom langen Kelleraufenthalt. Jedenfalls hatten die Lokomotiven und teilweise auch die Anhänger Schwierigkeiten, den Parcour zu meistern.


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